Unsere Heimat, die Eifel, ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges, liegt im Westen der Bundesrepublik Deutschland im schönen Rheinland-Pfalz. Begrenzt wird die Eifel im Südosten von der Mosel, im Nordosten vom Rhein und im Westen von den Ardennen. Die Region rund um Mötsch ist beheimatet im Naturpark Südeifel, dem deutschen Teil des Deutsch-Luxemburgischen Naturparkes in Nachbarschaft zu Trier, Deutschlands ältester Stadt, sowie in grenznähe zu Luxemburg.
Mötsch, früher ein landwirtschaftlich geprägter Ort, heute überwiegend Wohngebiet von rund 1000 Bürgerinnen und Bürgern, verlor im Zuge der Verwaltungsreform im Jahre 1969 seine Selbstständigkeit und wurde in die Stadt Bitburg eingemeindet.
Bitburg entstand vor fast 2000 Jahren als kleine Siedlung - Vicus Beda - an der römischen Verkehrsachse, die von Trier an der Mosel nach Köln am Rhein führte, Zur Zeit Kaiser Konstantins - etwa 330 n. Chr. - wurde Bitburg zum Straßencastell mit 13 Rundtürmen und 2 Stadttoren ausgebaut. Mit der Völkerwanderung um 400 n. Chr. endete die römische Herrschaft in Bitburg.
In einer karolingischen Urkunde aus dem Jahre 715 wird die Stadt Bitburg als "castrum bedense" erstmals erwähnt. Im 8. Jahrhundert gab es hier eine "villa regina" der fränkischen Könige und Bitburg war Hauptort eines ausgedehnten Gaues (Bidgau). Bitburg erhielt anno 1262 Stadtrechte. Seit der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts gehörte Bitburg zur Grafschaft Luxemburg und kam 1443 an das Herzogtum Burgund. Seit 1506 gehörte die Stadt zu den spanischen und ab dem Jahre 1714 zu den österreichischen Niederlanden. 1792 kam Bitburg unter französische Verwaltung und 1815 an die preußische Rheinprovinz und ist seit dieser Zeit Kreisstadt.
Heute erfährt die rund 14.000 Einwohner zählende Stadt im Eifelkreis Bitburg-Prüm zunehmend internationale Bekanntschaft, was vor allem mit der Bitburger Brauerei zusammenhängt, die mit ihrem Markenzeichen "Bitte ein Bit" schon längst Weltgeltung erreich hat. Aber auch das an jedem zweiten Juli-Wochenende stattfindende "Europäische Folklore-Festival" trägt dazu bei, dass die Stadt Bitburg im Ausland immer bekannter wird. Das Folklore-Festival, übrigens das größte, welches alljährlich in der Bundesrepublik Deutschland stattfindet, gewinnt immer mehr Freunde und verwandelt Bitburg für die Dauer eines verlängerten Wochenendes sozusagen in einen Treffpunkt der Völkerverständigung. Zur internationalen Bekanntheit von Bitburg hat auch der Besuch des damaligen amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan und des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl im Jahre 1985 beigetragen. Damals stand die Stadt Bitburg für einige Wochen im Fokus der Weltpresse, da die beiden Regierungschefs den Bitburger Ehrenfriedhof "Kolmeshöh" besuchten, auf dem neben 2.000 gefallenen Soldaten auch einige jugendliche Mitglieder der Waffen-SS begraben liegen.
Seit Anfang der 60-ziger Jahre bestehen Partnerschaften mit den Städten Shelbyville in Kentucky in den Vereinigten Staaten von Amerika, Arlon in Belgien, Diekirch in Luxemburg und Rethel in Frankreich und seit der Wiedervereinigung Deutschlands mit der thüringischen Stadt Bad Köstritz.
Bitburg ist immer eine Reise wert, und zwar nicht nur wegen des besonders guten und schmackhaften Bieres, sondern auch wegen seiner Attraktivität, seiner Historie aus der Römerzeit und einer ganzen Palette interessanter Freizeitmöglichkeiten.